Social Media-Digest für eine Interessenvereinigung aus der Energiebranche

Social Media-Digest für eine Interessenvereinigung aus der Energiebranche 2

Größte Aufmerksamkeit im Netz erfuhren der Wahlerfolg Donald Trumps in den Vereinigten Staaten und mit ihm die mutmaßlichen Auswirkungen seiner Wahl auf die weltweite Klima- und Energiepolitik. Daneben wurde auch die Klimaschutzkonferenz in Marrakesch besprochen und vor diesem Hintergrund der Klimaschutzplan der Bundesregierung. Die gestern durch E.ON veröffentlichten Quartalszahlen erregten ebenfalls Interesse.

Zu den Folgen der US-amerikanischen Präsidentenwahl auf die internationalen Klimaverhandlungen twittert unter anderem Chris C. Mooney von der Washington Post: „Trump's victory shocks international climate negotiations.“ Kathrin Hoffmann teilt hier zu einen vox.com-Artikel: „There’s no way around it: Donald #Trump is going to be a disaster for the climate #climatechange #cop22.” Die Energieblogger fragen sich via Twitter: „Trumps Wahlsieg: Wie klimafeindlich wird die US-Energiepolitik?“; der Blog energie-experten.org befürchtet einen Ausstieg aus der internationalen Klimapolitik: “#USAWahl2016 #trumpwins Steigt USA jetzt aus der internationalen Klimapolitik aus?“

Im Kern dreht sich die Diskussion um die Sorge, Trump könne seine Drohung im Hinblick auf das Pariser Klimaabkommen wahrmachen und aus dem Vertragswerk aussteigen. Man erwarte in diesem Zusammenhang, dass aufstrebende Staaten wie Indien ab diesem Zeitpunkt keinerlei Anreiz mehr hätten, international vereinbarte Klimaschutzvorgaben einzuhalten.

Jürgen Döschner vom Handelsblatt teilt hierzu Stimmen aus der Wissenschaft: „‘game over for the #climate‘? - Was @MichaelEMann u andere Wissenschaftler zum Wahlsieg von #Trump sagen #COP22 #ClimateAction #Klima“; in einem zweiten Tweet sieht er die amerikanische Öl- und Gasindustrie durch den Sieg Donald Trumps euphorisiert: „US-#Öl- u #Gas-Industrie euphorisch nach #Trump-Sieg - Hoffnung auf fossilen Rollback - Senkung v #Umweltstandards.“ Ähnlich äußert sich Kurt Stukenberg: „Die #Kohle-Konzerne reiben sich nach dem Sieg von #Trump schonmal die Hände… Sehr ungute Vorzeichen.“ Claus Hecking richtet sein Blick im Zusammenhang mit der Wahl auf die Klimakonferenz in Marrakesch: „In #Marrakesch reden sie sich nun Trump und seine Klimapolitik schön. Mit @alexandraendres . #COP22 #Klimawandel.“

Die UN-Klimakonferenz in Marrakesch dient vor allem der Verhandlung praktischer Maßnahmen, um die im Pariser Klimaabkommen avisierte Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs auf maximal 1,5 °C zu erreichen. Einige der teilnehmenden 196 Staaten fordern von den Industrienationen, bei der Vergabe von Hilfen nicht ausschließlich auf die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zu schauen, sondern ebenso alternative klimapolitische Anpassungsmaßnahmen, wie etwa den Deichbau, zu berücksichtigen.

Wichtige Blogs besprachen die gleichen Topics. Unter dem Titel „Trump kann nicht alles ändern“ schreibt klimaretter.info über den Wahlsieg Trumps und seine Auswirkungen auf die amerikanische sowie globale Energie- und Klimapolitik. Speziell den US-amerikanischen Markt betrachtend, schreibt sonnenseite.com über die Befürchtung, dass die Trump-Wahl ein Desaster für den Photovoltaikausbau in den USA wäre.