Social Media-Digest für einen Kunden aus der Energiebranche

Social Media-Digest für einen Kunden aus der Energiebranche 1

Performance – Zu den kürzlich vorgestellten Uniper-Zahlen twittert der Nutzer genenano und teilt einen diesbezüglichen Artikel der ARD: „Milliardenverlust von Uniper vor dem Börsengang - neue jobs in #nrw - gabriel und seine wirtschaft.“

Kernkraft – Die heutige Top-Meldung ist die Forderung der vier großen AKW-Betreiber nach neuen Atomverträgen mit der Bundesregierung. Grundlage hierfür ist ein gleichlautender Exklusiv-Artikel von WirtschaftsWoche Online.

Wie das Blatt aus Ministeriumskreisen erfuhr, befürchten die vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, dass das geplante Atomgesetz nicht genügend Sicherheit und Kostenklarheit in Bezug auf Haftungsfragen im Zusammenhang mit dem Atomausstieg bringt. Überdies haben sie mit Blick auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr Bedenken, dass eine neue Regierung das Gesetz einseitig zulasten der Unternehmen ändern könnte. Sie plädieren für einzeln abzuschließende Verträge, die genau festlegen, welches Unternehmen wieviel Geld in den geplanten Atomfonds einzahlen soll. Der Fonds selbst soll bekanntlich sämtliche Kosten der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls tragen. Ein strittiger Punkt bleibt in diesem Zusammenhang der Zeitpunkt für den Übergang des Risikos von den Konzernen auf den Bund.

Der User (((Takitom))) twittert mit Blick auf dieses Thema: „Es ist nicht zu begreifen. :( E.On, RWE, Vattenfall und EnBW fordern einen neuen Atomvertrag“. MetropolSolar RN sekundiert: „Atomkonzerne wollen ihr Risiko auf unsere Kosten begrenzen. E.On, RWE, Vattenfall und EnBW fordern neuen Atomvertrag.“

Weitere wichtige Tweets hierzu stammen unter anderem von AKND-Kampagne, Heiko Stubner, KlimaProtect, IWR Online und FinanzNachrichten.de.

Gas & Pipelines – Der User interesting on the planet teilt ein Video über die Gaspipeline Nord Stream 2. Das Video beinhaltet eine Einschätzung von US-Vizepräsident Biden, der die Gasleitung als schlechtes Geschäft für Europa ansieht.

Energiewende – Einen durch Report Mainz via Facebook geteilten SWR-Artikel über Rabatte bei sogenannten Ausgleichszahlungen für Windkraftfirmen kommentiert der Nutzer Laurenz Grimshandl folgendermaßen: „Es ist ja wohl auch m e h r als dringlich E-On, deren Abwicklungsgesellschaft mit der sie sich vor dem Kernenergie-Rückbau zu drücken suchen, RWE, und Vattenfall die ganz harte Kante zu geben und regenerative Energien zu bevorteilen wo nur möglich, um baldmöglichst von diesem Schmutz und Strahlung weg zu kommen.“